Dieses video ist gleichzeitig lustig, aber auch echt traurig. Warum werden immer öfter, immer komplexere Themen in immer gleiche Brocken gepresst damit sie ins Sendeschema passen? Wer hat was davon? Der Zuschauer bestimmt nicht. (Ich wache oft nachts auf und rufe Ulrich Wickerts Namen.
)
Ein einfaches Spiel das mit (fast) jeder Katze gespiel werden kann. 2 oder mehr Spieler.
Regeln:
Die Spieler schieben abwechselnd Stifte zwischen die Beine einer (schlafenden) Katze.
Wer zuerst gebissen wird, und/oder die Katze dazu bringt sich vom Acker zu machen, hat verloren.
Das “beste” Beispiel für globalisierte Medien:
War wohl diesmal kein Gift im Apfel, sondern was anderes?
Jahrelang schrieben Polizisten in Irland den Namen eines Polnischen Mannes auf weil er Verkehrsregeln nicht einhielt. Doch nie wurde er gerichtlich belangt, weil ständig eine andere Adresse angegeben wurde, obwohl der Name immer der gleiche war und mindestens 50 mal notiert wurde: Prawo Jazdy
Dumm nur das Prawo Jazdy das Polnische Wort für Führerschein ist. Es war garnicht ein und derselbe Mann, sondern immer verschiedene die ihren jeweiligen Führerschein der Polizei zeigten, die dann dachten was oben gross auf der Karte stand sei der Name und das Knöllchen dementsprechend ausschrieben.
Mehr dazu bei der Irish Times hier.
Es ist jetzt 11:11, was bedeutet das im Rheinland der Karneval grassiert und es mal wieder heisst monatelang im voraus geplante spontane Fröhlichkeit zu beweisen (oder auch nicht, was meistens der Fall ist).
So kommen dann warscheinlich auch solche Peinlichkeiten zustande:
Als das Festkommitee den Wagen mit der überdimensionalen Kanzlerin am Dienstag Journalisten vorführte, war Merkel noch splitternackt – bis auf zwei Bundesadler auf den Brustwarzen. Man habe der Kanzlerin ein “Problemzonen-Lifting” verpasst, unschöne Themen wie Neuverschuldung würden herausgeschnippelt, zeigten sich die Kölner Karnevalisten nach eigener Einschätzung “ziemlich frech”.
Am Mittwoch (18.02.09) wurde die Rolle rückwärts bekannt: Bis Rosenmontag wird der Kanzlerin ein Bikini aufgemalt. Denn “wir wollen keine derartige Effekthascherei”, erklärte Zugleiter Christoph Kuckelkorn einer Lokalzeitung.
Via WDR
Vielleicht kann man ja die Idee beim Christopher Street Day mit Kurt Beck wiederholen? Oder wäre das dann Männerfeindlich? Einen ausreichenden Busen hat er ja…
Seit kurzem bin ich sehr fasziniert von so-genanten “Tilt-Shift”-Linsen mit denen Photos aufgenommen werden können in denen nur ein ungewöhnlich kleiner Bereich des Photos scharf gestellt wird. Der Effekt der dadurch eintritt lässt Alltagsszenen aussehen wie Modelle.
Photograph Keith Loutit hat diesen Effekt genutzt um Zeitrafferaufnahmen von Stränden im Sidney Harbour, Australien, zu machen und diese zu musikunterlegten Video-Kunst Schnipseln zu verarbeiten. Wie zum Beispiel dieses Video das er gestern veröffentlichte:
Ein ähnliches Projekt von vor zwei Monaten das mir eigentlich noch besser gefällt handelt von einer Greenpeace Aktion. Ich könnte es stundenlang gucken (hab ich letzte Woche wahrscheinlich auch):
Dieses, und andere ebenso schöne Video, kann man hier auch in HD angucken.
Pünktlich zum 200. Geburtstag von Charles Darwin (man hat vielleicht davon in der Presse gelesen) hat das Amerikanische Meinungsvorschungsunternehmen Gallup eine Umfrage gemacht:

Ausführlichere Daten zur Umfrage gibt es hier.
Kennt ihr die Szene in dem überaus genialen SciFi Film 2001: A Space Odyssey in der der Bordkomputer “HAL” abgeschaltet wird?
Seit über einer Woche habe ich Kopfschmerzen. Erst nahm ich an es lag am Wetter, aber anscheinend ist es wohl etwas das rumgeht da meine beiden Brüder das gleiche haben und einer damit auch schon beim Arzt war. “Kann man nix machen, geht von alleine weg,” heisst die Prognose.
Warum erzähle ich das? Weil ich mir momentan so vorkomme wie HAL dem die Speicherchips rausgezogen werden; manchmal mehr, manchmal weniger.
Es kommt und geht. Es gibt Stunden in denen es fast weg ist, und andere wo ich mich auf rein gar nichts konzentrieren kann. Vor einer Stunde bin ich z.B. aufgestanden und in ein anderes Zimmer gegangen um etwas zu tun. Dort angekommen wusste ich nicht mehr was ich dort wollte, ging also wieder zurück in das erste Zimmer, wo ich dann stand und mich fragte “was wolltest du hier eigentlich?” bis mir dann einfiehl das ich ja nur dorthin zurückgegangen bin weil ich nicht mehr wusste was ich in dem andere Zimmer machen wollte. Experimente im Dummwerden eben.
Alles im allen sogar recht interessant wie man auf einmal mit einem anderen, limitiertem, “ich” zurechtkommen muss. Hoffe nur das das auch wirklich wieder weg geht. Sonst muss ich wohl oder übel CDU Politiker werden. (Man scherzt! Aber nur ein bisschen.)
Morgendliche Pendler in einen drögen U-Bahnstation in Manhattan zum lachen zu bringen ist sicherlich nicht so einfach. Gleich mehr als 2,000 in etwa 45 Minuten ist auf jeden Fall ein stattliche Leistung und nicht minder lustig.
Improv Everywhere, eine Internetaktion bei der öfter auch schon mal tausende Leute mitmachen, hat dies Ende Januar gemacht. Video hier:
Jede Menge, nicht minder lustige Bilder der Aktion, gibt’s auf Improv Everyweres Seite.


